Aktion 3: Klimaschutz auch nach der Wahl?
Stelle Abgeordneten und Wahlkreiskandidaten vor der Bundestagswahl die Klima-Frage!
Wie ernst nehmen sie ihr Engagement in Sachen Klimaschutz? Hält sich Deutschland an seine Verpflichtung, die Emissionen bis 2020 um mehr als 40% (gegenüber dem Niveau von 1990) abzusenken? Wie sieht es aus mit der finanziellen Unterstützung von Entwicklungsländern bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels?
Und so geht’s:
(1) Gehe auf die Seite www.abgeordnetenwatch.de.
(2) Einfach die eigene Postleitzahl eingeben um zu den Kandidat/inner deines Wahlkreises zu kommen.
(3) Klicke auf eine oder mehrere Kandidat/innen und stelle die Klima-Frage!
Die Klima-Frage:
Sehr geehrte Frau … / Sehr geehrter Herr …
in den Wochen nach der Bundestagswahl wird die neue Bundesregierung in Berlin und Brüssel, aber auch bei den anstehenden Verhandlungen beim UN-Klimagipfel in Kopenhagen zeigen, ob sie bereit ist, Deutschlands fairen Beitrag zur Begrenzung des Klimawandels zuzusagen. Auf dem Spiel stehen dabei insbesondere die Chancen von Millionen Menschen in Entwicklungsländern für ein Leben und Überleben mit dem Klimawandel. Mich interessiert in diesem Zusammenhang Ihre Position zu engagiertem Klimaschutz in Deutschland.
Werden Sie sich dafür einsetzen, dass die neue Bundesregierung das Ziel der bestehenden Regierung bestätigt, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2020 um 40% gegenüber dem Niveau von 1990 abzusenken?
Mit freundlichen Grüßen,
(Name)
P.S. Werden auch Sie Klimaheld/in! www.oxfamklimahelden.de


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Habe die Wahlkreiskandidaten Björn Böhning (SPD) und Markus Löning (FDP) aus Berlin befragt. Bin gespannt wie und wann sie antworten.
So, ich habe Vera Lengsfeld (CDU) und Hans-Christian Ströbele (Grüne) die Klima-Frage gestellt. Mal sehen wie lange sie brauchen, um zu reagieren.
Auch Birgit Homburger (FDP), Konstanz, hat bald eine Frage zum Klimaschutz auf ihrer Seite.
Ich warte jetzt gespannt auf die Antwort von Halina Wawzyniak (Die Linke)…
Halina Wawzyniak hat geantwortet:
ich vermute, dass DIE LINKE nicht an der Bundesregierung beteiligt sein wird. Dennoch bin ich der Auffassung, dass die neue Bundesregierung mindestens an dem bisher formulierten Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40% gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken, festhalten soll. Gegen weitergehende Zielsetzungen habe ich nichts einzuwenden.
Mit freundlichen Grüßen
Halina Wawzyniak
Hey Leute – Vera Lengsfeld, die CDU-Kandidatin des Berliner Wahlkreises Kreuzberg, hat auf eine Frage der Klimahelden geantwortet – siehe: http://www.abgeordnetenwatch.de/vera_lengsfeld-180-24008–f233640.html#q233640. Es ist total krass, ich lese aus ihrer Antwort, dass sie sich nicht für ein 40% Reduktionsziel einsetzt – sie meint, Entwicklungsländer sollen Geld für die Klimafolgen bekommen, aber Deutschland kann sich zurück lehnen, und weiter brav CO2 in die Luft pusten? Sauerei!
Auch Herr Ströbele hat geantwortet. Lest seine Antwort
http://www.abgeordnetenwatch.de/hans_christian_stroebele-180-24895–f233653.html#q233653
Herr Böhning hat geantwortet und auf den ersten Blick sieht seine Antwort ganz gut aus. Hat sich richtig Mühe gegeben
• Senkung der CO2-Emissionen bis 2050 im Vergleich zu 1990 um 80 bis 95 Prozent.
• Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien auf 35 Prozent bis 2020 und 50 Prozent bis 2030.
• Der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung muss bis 2020 auf mindestens 25 Prozent der gesamten Stromversorgung ausgebaut werden.
http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-180-24307–f233355.html#q233355
Habe die Antwort auch gerade gelesen – hm aber was ist mit dem Commitment bis 2020? Habe gleich mal nach einer Spezifizierung gefragt.
Frau Homburger von der FDP hat auch schon geantwortet: http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-180-24805–f233687.html#q233687