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- Der Klimawandel gefährdet Entwicklung und verschärft die weltweite Armut
- Die Folgen des Klimawandels in Entwicklungsländern
- Kohlekraftwerke in Deutschland: Klima-Katastrophe für arme Länder
- Studien
- Pressemitteilungen
Der Klimawandel gefährdet Entwicklung und verschärft die weltweite Armut
Wir stecken mittendrin, im Klimawandel. Jeden Tag werden die Auswirkungen deutlicher: Polkappen und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, Stürme und Hitzewellen nehmen zu. Für die reichen Industrienationen, zu denen Deutschland zählt, wird der Klimawandel zunehmend zu einer ernsthaften Bedrohung – für die Entwicklungsländer ist er schon jetzt eine Katastrophe! Mehr lesen

- Seit Jahren fällt kaum Regen in Afar, Äthiopien. Das einst fruchtbare Land hat sich in eine Wüste verwandelt – die Menschen finden für ihre Herden weder Weideflächen noch ausreichend Wasser. Viele haben alles Vieh verloren. Lebensmittel werden knapp und wegen der hohen Preise unerschwinglich. Der Klimawandel ist nicht der einzige Grund für die extreme Armut der Menschen, aber er verschärft sie. Foto: Nick Danziger / Oxfam
Die Folgen des Klimawandels in Entwicklungsländern
Ich wende mich an alle Menschen dieser Erde, aber vor allem an die Staats- und Regierungschefs – wir müssen den Klimawandel dringend in den Griff bekommen. Wenn wir jetzt nicht handeln, werden wir das bitter bereuen – für die Zukunft der Menschheit, und die Zukunft des Planeten Erde. (UN-Generalsekretär, Ban Ki-moon)
Der Klimawandel bedroht die Lebensgrundlagen von Menschen weltweit. Wenn es uns nicht gelingt, den Klimawandel aufzuhalten, machen seine Folgen die mühsam erreichten Fortschritte in der Bekämpfung weltweiter Armut zunichte. Die hehren Ziele der Weltgemeinschaft, bis 2015 die Zahl der Hungernden sowie der in Armut lebenden Menschen zu halbieren, würden dann unerreichbar. Mehr lesen (engl.).

- Bernadette Henri in Bainet (Haiti). Hier stand vorher ihr Laden, der vom Wirbelsturm „Dean“ zerstört wurde. Foto: Abbie Trayler Smith / Oxfam
Ein Geschichte: Dürre in Uganda

- Anhaltende Dürre in Uganda. Foto: James Akena/Oxfam
Nabweny steht auf und wendet sich dem Oxfam-Team zu. Sie ist gerade dabei, kleine Setzlinge von Neem-Bäumen zu pflanzen. Ein paar Tage nach dem Pflanzen der Bäume müssten sie mit Kuhmist gedüngt werden, nur so hätten die Setzlinge eine Chance, die harschen Bedingungen in dieser trockenen Gegend auszuhalten, erzählt sie. Nabweny wohnt in dem Dorf Nasapir in der Karamoja-Region im Nordosten Ugandas, an der Grenze zu Kenia und dem Sudan. In ihrem Dorf gebe es kaum noch Bäume, erzählt sie weiter, die Menschen bräuchten Feuerholz.
Von klimabedingten Katastrophen betroffene Menschen weltweit (in Millionen)

- Quelle: Ian Noble, Weltbank
Kohlekraftwerke in Deutschland: Klima-Katastrophe für arme Länder
Kohlekraftwerke in Deutschland …
Etwa ein Drittel der klimaschädlichen Emissionen Deutschlands werden durch Kohlekraftwerke verursacht – im Jahr 2008 pumpten sie mehr als 310 Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre.
Geht es nach dem Willen der Kohleindustrie, wird sich dieser Ausstoß in Zukunft noch vergrößern: 23 Kohlekraftwerke sind momentan in Deutschland im Bau oder geplant (Stand: April 2010). Durch jedes dieser Kraftwerke verschärft Deutschland den Klimawandel weiter.
… zerstören Lebensgrundlagen in armen Ländern
Wird nichts gegen den Klimawandel unternommen, könnten sich die weltweiten Durchschnittstemperaturen noch in diesem Jahrhundert um bis zu 5° C erhöhen. Gletscherschmelzen, steigende Meeresspiegel, Überschwemmungen, Dürren, starke Stürme und Ernterückgänge wären die Folgen – Millionen von Menschen würden ihre Lebensgrundlagen verlieren. Mehr lesen
Studien
Hier findet ihr Studien und weitere Informationen.
Pressemitteilungen
Hier gibt es Pressemitteilungen von Oxfam zum Klimawandel.


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